Herzlich Willkommen beim Tierschutzverein Ebersberg

 

Wer kennt diese Katzendame? Sie wurde heute (12.12.17) in Grafing aufgefunden und hat keinerlei Kennzeichen, ist also weder gechippt noch tätowiert. Wir führen sie unter dem Findelnamen SOPHIE.
Kontakt: Telefon 08092 2470646

 

Liebe Besucher unserer Internetseite, liebe Tierfreunde, Spender und Unterstützer,

vielen herzlichen Dank für Ihre Spenden und Zuwendungen anlässlich des diesjährigen Adventscafés und der derzeit laufenden Tierschutz-Aktion der Redaktion des "Hallo Ebersberg-Grafing". Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, jeder Cent kommt direkt unseren Schützlingen zugute und hilft uns enorm! Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit trotz der vielen Termine, die zum Jahresende alljährlich auf uns alle hereinprasseln.

Zur Beachtung: An den Adventswochenenden werden keine Tiere vermittelt. Wir bringen damit die Wichtigkeit zum Ausdruck, dass ein Tier kein Weihnachtsgeschenk ist! Obwohl Hund, Katze, Häschen oder ein Kleintier wie Maus, Meerschweinchen oder Hamster oft der Hauptwunsch von Kindern sind, raten wir dringend davon ab, diesem Wunsch nachzukommen.

Bitte bereiten Sie sich immer gründlich und langfristig gedacht auf die Anschaffung eines Tieres vor. Wir sind Ihnen sehr gerne dabei behilflich und beraten Sie, bevor Sie ein Tier zu sich nach Hause holen. Denn es sollen alle Beteiligten, Mensch und Tier, ein tierisches Leben lang mit dieser Entscheidung glücklich sein! Und wir wünschen uns, dass kein Tier nach kurzer Zeit ins Tierheim zurückkehren muss, weil die unbedachte Anschaffung nach kurzer Zeit lästig ist, weil sie mit Arbeit und Kosten verbunden ist.

Selbstverständlich können Sie an den kommenden Wochenenden gerne bei uns vorbeikommen, um sich unsere Tiere anzuschauen und mit uns über ihr Wunschtier zu sprechen. Aber es gibt bei uns keine "Last-Minute-Geschenktiere". Für jedes einzelne Tier, das wir vermitteln, möchten wir im Vorfeld die familiären Umstände besprechen und führen konsequent eine Platzkontrolle durch, bevor das Tier zu Ihnen kommt. Denn wir wollen sicher sein, dass nach der Vermittlung alle Beteiligten langfristig zufrieden sind.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Am 4. Adventswochenende (22.-24.12.) sowie am Wochenende Silvester/Neujahr (29.12-01.01.) hat die Fundtierauffangstation geschlossen!

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr!

 

Man möchte es kaum glauben, mit welch unglaublichen Geschichten wir regelmässig konfrontiert werden. Erst heute erreichte uns wieder ein folgenreicher Anruf: Am Wertstoffhof in Poing wurde ein Pappkarton mit 10 (!) Goldhamstern gefunden, es handelte sich dabei um zwei Elterntiere mit 8 Babies, die von der Mutter noch gesäugt werden. Einfach in winterlicher Kälte abgestellt in der vagen Vermutung, an einem belebten Platz würde schon jemand die Tiere finden - angesichts der Temperaturen wurde sogar der Tod der Tiere kaltblütig in Kauf genommen. Aber glücklicherweise wurden die kleinen Fellbündelchen rechtzeitig entdeckt, inzwischen sind sie bei uns in der Fundtierauffangstation angekommen und werden hier versorgt. Als erstes haben sie von uns große Käfige mit viel Heu und Stroh bekommen, mit Höhlen, wo sie sich verstecken können - eines der wichtigsten Bedürfnisse der Tiere - und natürlich gibt es reichlich Futter und Wasser.
Wenn die Tiere aufgepäppelt und umzugsfertig sind, freuen wir uns über Interessenten, die den kleinen Asylanten jeweils einzeln (Hamster sind Einzelgänger!) ein neues Zuhause schenken möchten.

Bitte bedenken Sie aber: Wie jedes andere Heimtier braucht natürlich auch ein Hamster ausreichend Möglichkeiten, um seinen eigenen, natürlichen Beschäftigungen nachzugehen. Er will sich ausgiebig putzen, fressen, klettern, laufen und dazwischen immer mal wieder ein Nickerchen einlegen. Je mehr man seinem Hamster dieses Leben ermöglicht, umso wohler wird er sich fühlen. Tiere denen Abwechslung geboten wird, sind gesünder, während sie ohne Beschäftigungsmöglichkeiten schnell in sogenannte stereotype Verhaltensweisen verfallen, also beispielsweise ständig am Gitter nagen oder stundenlang im Laufrad herumrennen. Es ist also besonders wichtig, dem Hamster einen artgerechten und abwechslungsreichen Alltag zu bieten. Dabei sollte man aber immer beachten, dass Hamster kein Spielzeug sind und sie sollten nicht ununterbrochen herumgetragen und/oder gestreichelt werden. Die Tiere können apathisch oder gereizt auf eine solche Behandlung reagieren, krank werden und sogar relativ jung sterben und das will man ja bestimmt nicht. Ganz wichtig ist es auch, auf jeden Fall die Ruhezeiten der kleinen Vierbeiner zu berücksichtigen. Bei den nachtaktiven Tieren bedeutet das, dass sie fast nie tagsüber aus ihrem Häuschen kommen. Unnötiges Wecken während der Schlafzeiten fördert die Aggressivität und verringert die Lebenserwartung!

Selbstverständlich vermitteln wir auch Goldhamster wie alle anderen unserer Schützlinge nur an gute Plätze, die wir einer Vorkontrolle unterziehen. Wenn Sie Fragen zur Hamsterhaltung haben, sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.

Kontakt: Telefon 08092 2470646

 

Giftköder – Wie können Sie Ihren Hund vor der Gefahr schützen?

Gerade ist Ihr vierbeiniger Liebling noch mit Ihnen lebensfroh beim Gassigehen gewesen und hat neugierig im Gras geschnüffelt, jetzt sind Sie auf dem Weg mit ihm zum Tierarzt. Vor diesem Szenario haben seit einiger Zeit zahlreiche Hundehalter in Deutschland große Angst. Immer häufiger werden Giftköder an beliebten Spazierwegen oder sogar auf Privatgrundstücken ausgelegt, um absichtlich Hunde und andere Tiere zu vergiften.

Wie Sie sich und Ihren Hund schützen und was zu tun ist, wenn Ihr Hund doch einmal etwas Giftiges aufgeschnappt hat, finden Sie unter diesem empfehlenswerten Link: https://www.josera.de/giftkoeder-ratgeber/

 

Wie Sie den Medienentnehmen konnten, wird unsere Fundtierauffangstation mit anonym "entsorgten" Tieren regelrecht überschwemmt, die meisten davon sind teilweise schwer erkrankt.

Wir dürfen an dieser Stelle nochmals betonen:
Die Krankheiten unser Findlinge sind zwar fast immer behandelbar, aber die Behandlung ist ein ums andere Mal langwierig und kostenintensiv. Gerade Fundtiere mit multiplen Erkankungen, derer sich ihre Besitzer einfach entledigt haben, schlagen mit hohen Tierarztkosten zu Buche. Trotzdem lassen wir kein Tier mit einer guten Heilungschance und Lebenserwartungsprognose im Stich!

Aus diesem Grunde möchten wir Sie, liebe Tierfreunde, Mitglieder und Besucher unserer Internetseite, ganz herzlich um eine Spende bitten. Einige skrupellose Menschen bedienen sich unserer Ressourcen, um kaltherzig ihre kranken Tiere, mit denen sie keine Lust hatten, zum Tierarzt zu gehen, loszuwerden.

Schon an dieser Stelle sagen wir ganz herzlich Vergelts Gott für Ihre Unterstützung!
Wir geben unser Bestes für unsere Schützlinge, wir freuen uns sehr, wenn Sie uns mit einer Spende dabei helfen. Jeder Euro zählt! Alle unsere Tiere wollen leben und haben jedes Recht darauf, dass wir ihnen gemeinsam dabei helfen.

 

Millionen Straßenkatzen in Deutschland:
Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern

Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.

„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“

Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.

Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.

Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor
Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.

Mehr Informationen zur Kampagne: http://tierschutzbund.de/Katzenschutz

 

Liebe Tierfreunde, noch immer haben wir reichlich Platz im Eingangsbereich für "Ihre" Spendenfliese. Die Fliesen werden - wie das gezeigte Beispiel - in Handarbeit hergestellt und ganz nach ihren Wünschen mit Namen und Tieren versehen. Selbstverständlich erhalten Sie dafür eine Spendenbescheinigung.

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde, die Fundtierauffangstation steht und wir haben schon vielen Tieren ein vorübergehendes Dach über dem Kopf bieten können, aber auch der laufende Betrieb und die Versorgung der Tiere kostet laufend viel Geld. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die seit so vielen Jahren im Landkreis dringend benötigte Unterbringung von Fundtieren zu einem dauerhaft erfolgreichen Projekt zu machen.

Ihre

Evelyn Bauer
1. Vorsitzende
Tierschutzverein Landkreis Ebersberg e.V.