Patenschaften

Einige unserer Pfleglinge sind nur sehr schwer vermittelbar. Sei es, weil sie auf Grund ihrer Vergangenheit charakterlich stark verändert sind, oder weil sie alt und / oder krank oder verhaltensgestört sind und sie daher niemand will. Für diese Tiere suchen wir Paten, die durch eine regelmäßige monatliche Spende (die natürlich steuerlich absetzbar ist) helfen, deren Unterhalt und tierärztliche Betreuung mitzufinanzieren. 

Sie persönlich legen einen monatlichen Betrag fest, mit dem Sie das Tier "ihrer Wahl" unterstützen wollen. Auf ihrem Überweisungsträger (besser: Dauerauftrag) geben Sie bitte im Verwendungszweck "Patenschaft für (Name des Tieres)" an. Das ist schon (fast) alles, denn nun müssen Sie uns nur noch per Post oder email Ihren Namen und Ihre Anschrift mitteilen, damit wir Ihnen am Jahresende einen ordnungsgemäßen Spendenbeleg zuschicken können.
Sollte Ihr Patenkind irgendwann doch einmal ein Zuhause finden (was wir uns natürlich alle wünschen), werden Sie umgehend informiert und Sie können entscheiden, ob Ihre Patenschaft auf ein anderes Tier übertragen oder aber gelöscht werden soll. Selbstverständlich können Sie die Patenschaft auch jederzeit ohne Angabe von Gründen auflösen.

Bei weiteren Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Lorenzo kam bereits als kleines Baby zu uns. Eine Tierfreundin fand ihn schwer verletzt, nachdem er in ein Eisentor eingequetscht wurde, und brachte ihn sofort zum nächsten Tierarzt. Da bei dem Unfall auch die Wirbelsäule verletzt wurde, war sehr fraglich, ob Lorenzo wieder laufen können würde. Aber wir wollten nichts unversucht lassen, denn der kleine Sonnenschein hatte ja noch sein ganzes Leben vor sich. Also blieb Lorenzo erst mal beim Tierarzt und kam dann auf einen Pflegeplatz, wo er sich u.a. dank spezieller Physiotherapie wirklich gut erholte. Bis er weitestgehend normal laufen konnte, dauerte es allerdings fast ein halbes Jahr. Lorenzo läuft zwar bis heute nicht ganz gerade, er watschelt mehr im Entengang durchs Leben, was ihn selber aber in keinster Weise zu stören scheint. Leider hatte die Rückenmarksverletzung aber auch noch eine weitere, schwerwiegende Konsequenz. Bei dem Unfall wurden eben auch die Nervenbahnen beschädigt, die für die Steuerung der Darm- und Blasenfunktion zuständig sind. Trotz aller Behandlung und Medikamente, die die Regeneration der Nervenbahnen anregen sollten, behielt Lorenzo eine dauerhafte Darm- und Blasenlähmung zurück. Lorenzo jedoch nur deshalb töten zu lassen, war für uns keine Option, dazu war er viel zu fröhlich und lebenslustig und dachte nicht im geringsten daran, sterben zu wollen. Er muß nun eben dauerhaft zweimal täglich dabei unterstützt werden, Kot und Urin abzusetzen. Ansonsten führt Lorenzo aber ein ganz normales Katzenleben und ist der allerfröhlichste und lustigste Kater, den man sich nur vorstellen kann und der trotz seines Handicaps ein sehr hohes Maß an Lebensqualität hat. Da Lorenzo aufgrund seiner Behinderung nicht vermittelt wird, wären wir jedoch froh, Paten für ihn zu finden, die sich an den Kosten für seinen Lebensunterhalt beteiligen möchten.