Liebe Tierfreunde,
der Tierschutzvereins Ebersberg hat eine neue Notrufnummer: 📞 0162 2030531
Speichern Sie die Nummer am besten direkt in Ihrem Handy und teilen Sie sie gerne weiter, damit im Ernstfall schnell Hilfe erreichbar ist.
Liebe Mitglieder, Spender und Tierfreunde, es tut uns von Herzen leid, aber wir müssen unseren für Sonntag, den 17. Mai geplanten "Tag der offenen Türe" leider aus organisatorischen Gründen absagen. Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wir holen unseren beliebten Familiennachmittag nach, und zwar im Herbst, wenn es nicht mehr so heiß ist und bevor der alljährliche Vorweihnachtsstress losgeht. Wir informieren Euch rechtzeitig auf allen unseren Kanälen über den genauen Termin, versprochen 🐾🐶🐰❣️
Dank unserer Sponsoren mobil für die Tiere
Unser Verein hat ein neues Fahrzeug erhalten – möglich gemacht durch zahlreiche engagierte Unternehmen aus dem Landkreis, die uns großzügig unterstützen.
Damit können wir weiterhin zuverlässig für unsere Tiere unterwegs sein – bei Tierrettungen, Tierarztbesuchen und allen weiteren Fahrten, die zum Wohl unserer Schützlinge notwendig sind.
Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren, die uns diese Mobilität ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zum Tierwohl leisten.
Euer Engagement macht einen echten Unterschied für unsere Tiere!
Jetzt auch auf Instagram:
tierschutz_ebersberg
Begleiten Sie uns online und bleiben Sie immer nah dran an
unserer Tierschutzarbeit. Jeder Follower und jedes Like schenkt
uns Sichtbarkeit – jedes Mitglied schenkt uns Zukunft.
Mit nur 16 € im Jahr helfen Sie uns, Tieren in Not ein Zuhause,
Schutz und Fürsorge zu geben. 🐾💚 Wir freuen uns über viele
Follower – und jedes neue Vereinsmitglied! Jetzt
mit wenigen Klicks online möglich.
Unsere Tipps: Sammeln Sie Kastanien, Walnüsse oder Tannenzapfen
und lagern Sie diese an einem trockenen Ort. Auch Bucheckern,
Haselnüsse und Hagebutten eignen sich als Eichhörnchennahrung.
Gerade im Herbst ist unsere Mithilfe wichtiger denn je:
Aufgrund der extrem heißen Sommermonate heuer sind die Nüsse
schneller reif und einige Eichhörnchen kommen nicht rechtzeitig
dazu, genügend zu sammeln. Um Igeln Rückzugsmöglichkeiten für
den Winter zu schaffen, empfiehlt es sich, den eigenen Garten
ein wenig verwildern zu lassen. Nicht zurechtgestutzte Büsche
und Hecken bieten den Tieren Unterschlupf und Nahrung.
Alternativ können Sie abgeschnittene Äste zu einem Haufen
stapeln und während des Winters liegen lassen. Auch Laubhaufen
eignen sich als Übernachtungsmöglichkeit oder sogar als
Winterquartier für Igel. Aufgrund der schlechten
Umweltbedingungen macht es Sinn, Vögel nicht nur im Winter,
sondern bereits im Herbst (oder ganzjährig) mit Nahrung und vor
allem Wasser zu versorgen. Bitte vergessen Sie hierbei nicht,
das Wasser regelmäßig zu wechseln. Körneresser benötigen Körner
und Samen (z. B. Sonnenblumenkerne und Hanfsamen) und
Weichfutteresser z. B. Haferflocken und getrocknete Beeren oder
Obst. Achten Sie darauf, den Nahrungsplatz trocken und sauber
zu halten und reinigen Sie ihn regelmäßig. Verzichten Sie bei
der Gartenarbeit auf Laubbläser oder Laubsauger und setzen Sie
stattdessen auf Besen, Rechen oder Harken. Viele Kleintiere wie
Igel und Mäuse, aber auch Insekten suchen Unterschlupf in den
Laubhaufen und werden von der Stärke des Laubbläsers
umhergeschleudert. Auch stört der Lärm die beginnende
Winterruhe einiger Tiere. Einige Geräte haben zudem eine
Häckselfunktion, in die Insekten, Würmer und andere Kleintiere
geraten und getötet werden. In manchen Fällen brauchen Igel im
Herbst unsere Hilfe, weil sie untergewichtig oder krank sind.
Stellen Sie aber niemals dauerhaft Nahrung für die Tiere raus,
sondern werden Sie nur aktiv, wenn Sie einen wirklich
untergewichtigen Igel sehen.
(Das Video haben wir mit KI erstellt, den Text natürlich
nicht 🐾🦔🐿️🐦🍂)
Das Veterinäramt hat uns um Unterstützung gebeten: Drei fünf Monate alte Jungtiere einer Faltohrkatzenmutter benötigen dringend ein geeignetes Zuhause. Der Vater ist eine Britisch Kurzhaar (BKH).
Die Jungtiere im Überblick:
-
Zwei helle Kater – einer mit Faltohren, einer
ohne.
- Ein weibliches Jungtier – sie zeigt bereits
eine Veränderung der Rückenlinie und hat einen verkürzten
Schwanz.
- Keines der Tiere ist bisher geimpft oder tierärztlich
untersucht worden.
Das Merkmal der Faltohren beruht auf einem Gendefekt, der bereits im jungen Alter zu Knorpel- und Knochenschäden führen kann. Diese Veränderungen können schmerzhafte Gelenkprobleme, Bewegungseinschränkungen und langfristige gesundheitliche Belastungen verursachen.
Für alle drei Jungtiere ist daher eine zeitnahe tierärztliche Abklärung mit Röntgenaufnahmen unerlässlich, um das Ausmaß möglicher Veränderungen festzustellen. Auch im weiteren Leben benötigen sie eine regelmäßige tierärztliche Kontrolle. Es können im Laufe der Zeit dauerhafte Schmerztherapien notwendig werden, die mit nicht unerheblichen Kosten verbunden sind. Manche betroffene Tiere entwickeln bereits mit 1–2 Jahren so starke Einschränkungen, dass sie nicht mehr schmerzfrei leben können.
Was zukünftige Halter*innen unbedingt wissen
sollten:
- Die medizinische Versorgung dieser
Tiere ist lebenslang erforderlich.
- Tierarztkosten können erheblich sein
(Röntgen, Kontrollen, Schmerzmanagement).
- Eine frühzeitige Kastration aller Tiere ist
zwingend notwendig, um eine weitere Verbreitung des Gendefekts
zu verhindern.
- Gesucht werden Menschen, die bereit und in der Lage sind, den
Katzen Fürsorge, Schutz und eine sichere medizinische
Betreuung zu geben.
Die drei Jungtiere befinden sich nicht bei uns im Tierheim, sondern weiterhin bei der Besitzerin. Die Vermittlung erfolgt ausschließlich über das Veterinäramt. Wenn Sie einem dieser besonderen Jungtiere ein liebevolles und verantwortungsvolles Zuhause schenken möchten, melden Sie sich bitte beim zuständigen Veterinäramt. Kontakt: Frau Dr. Jacqueline Reinert, Bewerbungen bitte an: veterinaeramt@lra-ebe.de
Bitte teilen Sie diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen von den drei Jungtieren erfahren – jedes zusätzliche Auge erhöht die Chance dieser unschuldigen Geschöpfe auf ein gutes Leben.
Immer wieder erreichen uns Anrufe auf unserer Notfallnummer von
Menschen, die einen Igel gefunden haben, der für den Winter
nicht ausreichend angefüttert wurde, oder ein verletztes
Wildtier entdeckt haben und nun Hilfe benötigen.
Wichtig: Unser
Tierschutzverein Ebersberg kann und darf leider keine Wildtiere
aufnehmen, da hierfür gesetzliche Vorgaben bestehen. Bitte
wenden Sie sich in solchen Fällen an den Bund Naturschutz, der
die Aufnahme und Versorgung von Igeln und anderen Wildtieren
organisiert.
Da dort sehr viele Anfragen eingehen, kann es vorkommen, dass
nicht alle Anrufe sofort entgegengenommen werden. Wir bitten
Sie daher, es bei Bedarf mehrfach zu versuchen.
Wenn Sie Unterstützung
für Igel oder Wildtiere brauchen, wenden Sie sich bitte an
folgende Stellen:
Für Igel: Bund
Naturschutz Ebersberg
Für Wildvögel: Wildvogelhilfe
Für Wildtiere (Wildkaninchen, Fuchs
etc.):
Bitte wenden Sie sich an die zuständige Gemeindeverwaltung,
diese nennt Ihnen den für das jeweilige Revier verantwortlichen
Jäger.
Wir können und dürfen
hier nicht helfen, wir bitten um Ihr
Verständnis.

Am Sonntag, den 27. April, öffnete unsere Fundtierauffangstation im Rahmen des zehnjährigen Bestehens ihre Pforten für die Öffentlichkeit.
Bei strahlendem Sonnenschein durften wir mehrere hundert Besucher begrüßen, die großes Interesse an unserer Arbeit zeigten. Die Sonne strahlte vom Himmel, wir freuten uns sehr über große und kleine Besucher, interessierte Menschen aus nah und fern, bekannte und neue Gesichter - es war eine herzliche Atmosphäre wie ein großes Fest mit Freunden.
Unsere bunten Luftballons erfreuten sich solcher Beliebtheit, dass am Ende des Tages kein einziger mehr übrig blieb – alle wurden von begeisterten Besuchern mit nach Hause genommen.
Während der Veranstaltung entstanden viele anregende Gespräche und neue Kontakte. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch ehemaliger Tierheimbewohner mit ihren neuen Familien.
Einige dieser treuen Freunde kommen sogar regelmässig zu Besuch, obwohl ihre Adoption bereits viele Jahre zurückliegt – ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit unserem Verein und der Wertschätzung unserer Arbeit.
Ein herzliches Willkommen auch an dieser Stelle an unsere neuen Mitglieder, die wir hoffentlich bei der nächsten Mitgliederversammlung wieder begrüßen dürfen.
Das gesamte Team des Vorstands und des Tierheims bedankt sich herzlich bei allen Besuchern für diesen wunderbaren Tag!
Igel sind vom Aussterben bedroht!
Der Igel steht in Bayern bereits seit 2017 auf der roten Liste, und es geht seiner Population zunehmend schlechter. Das Bereitstellen von Futter (am besten Katzen-Nass-/Trockenfutter) und Wasser im eigenen Garten hilft den Tieren.
Wir suchen immer wieder Bauernhöfe, Reiterhöfe oder ländliche Liegenschaften, die ein paar freiberufliche Mäusefänger brauchen können!
